Projekte „Sag’s laut!“

Das 3. Projekt: „Sag’s laut! Light Inside“

Bei diesem Projekt nahmen eine Schülerin des vorangegangenen Projektes sowie Schüler und Schülerinnen des Landesbildungszentrums für Blinde (LBZB) in Hannover teil. Entstanden ist daraus eine wunderbare Musikdokumentation. Sie zeigt den Alltag der Jugendlichen mit Sehbehinderung. Wir wollten wissen: was ist anders und welchen Stellenwert nimmt die Musik im Leben der beteiligten jungen Menschen ein? Aber sehen Sie selbst:

Das 2. Projekt: „Sag’s laut! Breaking Bread“

In diesem Jahr nehmen Jugendliche der Internationalen Schule Hannover Region am „Sag’s laut!“-Programm teil. Mit dem Song und der gesamten Projektarbeit wollen die Schüler ein Zeichen setzen. Sie widmen den Song und ihre Arbeit der Aufklärung über die Krankheit Mukoviszidose und wollen dazu beitragen, dass Menschen mit der Krankheit besser leben können.

Das bisherige „Sag’s laut!“-Konzept wurde diesmal sogar noch ausgeweitet – auf künstlerischer und technischer Ebene. Neben der Band nehmen auch Schüler teil, die das Projekt technisch begleiten und zusammen mit einem Profi von Sennheiser an der musikalischen Produktion arbeiten. Ein weiterer technisch interessierter Schüler wirkt als Kameraassistent mit und profitiert vom Knowhow des Videofilmers. Außerdem haben wir eine Schülerin in den Dreh des Musikvideos integriert. Sie hat die Möglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Regisseur ihr schau-spielerisches Talent auszuprobieren.


Das 1. Projekt: „Sag’s laut! Don’t look away“

Insgesamt sieben Mädchen und Jungen der Geschwister-Scholl-Schule und der Anne-Frank-Förderschule in Hannover/Seelze haben 2011 gemeinsam einen Song und ein Musikvideo produziert. Es handelt sich um ein integratives Projekt, in dem sich die gesamte Arbeit um das Thema “Zivilcourage” drehte.


Was ist  „Sag’s laut!“

„Sag’s laut!“ ist ein langfristig angelegtes Musikprojekt. Jährlich nimmt eine Gruppe Jugendlicher an einem 3-Schritte Programm unserer Stiftung teil: Schritt 1 ist das Singen und Produzieren eines Songs im Musikstudio. Im Schritt 2 wird ein Musikvideo aufgenommen. Schritt 3 beinhaltet die Vorbereitung und Umsetzung einer Bühnenperformance.

Warum ein Musikprojekt?

Musik zu machen bedeutet aus eigener Kraft heraus etwas zu tun, kreativ zu sein und mit den eigenen körperlichen Fähigkeiten etwas zu erschaffen – das Selbstbewusstsein der Jugendlichen wird so gestärkt. Auch auf einer Bühne zu stehen und vor vielen Zuschauern gemeinsam zu singen, Emotionen zu zeigen, andere mitzureißen und Stimmungen zu erzeugen führt zu einem veränderten Selbstwertgefühl. Die Kids werden sich ihrer körperlichen Ausdruckskraft bewusster. Von diesen Erlebnissen werden sie mit Sicherheit auch in weiteren Lebensabschnittes – sei es bei Bewerbungsgesprächen oder dem Auftreten vor anderen Menschen im Alltag – profitieren.

Was ist das Besondere an „Sag’s laut!“

Wir arbeiten mit erfahrenen Profis der Branche zusammen. Zum einen profitieren und lernen die Jugendlichen von deren Erfahrungen und Knowhow. Dabei ist es durchaus beabsichtigt zu zeigen, dass die imaginäre glamouröse Glitzerwelt des Musikbusiness ein ganz normales  Geschäftsfeld ist, in dem jeder Beteiligte hart arbeiten muss, um am Erfolg teilhaben zu können. Außerdem wird deutlich, wie viele Menschen im Hintergrund arbeiten müssen, um später einen Song erfolgreich in den Medien zu platzieren.
Zum anderen gibt die Zusammenarbeit mit Branchenprofis dem Projekt die nötige Professionalität und vor allem Qualität. Es entsteht ein hochwertiges Endprodukt – etwas Besonderes -, das allen Beteiligten viel Respekt einbringt. Die Teilnehmer können stolz das Ergebnis präsentieren und gehen gestärkt aus dem Projekt hervor. Diese Stärke machen wir uns im Bereich des sozialen Engagements der Band zunutze. Denn wer „cool“ ist dessen Botschaft wird auch angehört.

Das soziale Engagement der Gruppe

„Sag’s laut!“ zeigt neben dem musikalischen Engagement auch soziales Engagement. Die Jugendlichen kümmern sich in jeder Sequenz um ein anderes Thema. So wird das soziale Anliegen sowohl in dem jeweiligen Song als auch im Video und der Bühnenperformance zu Ausdruck gebracht. Der Umsetzung sind keine Grenzen gesetzt und werden in ihrem Umfang von der jeweiligen Thematik selbst bestimmt. Die erste Gruppe Jugendlicher nahm sich z.B. des Themas „Zivilcourage“ an.

Comments are closed.