Freizeitsamstage für INTENSIVkinder

Jugendliche sind normalerweise dauernd und wo es geht mit Gleichaltrigen zusammen. Für mehrfach behinderte und schwer pflegebedürftige junge Menschen im Rollstuhl oder mit Beatmungsgerät ist das leider nicht einfach. Um aus dem Haus zu kommen, brauchen sie qualifizierte Begleitung. Das sind in der Regel die Eltern. Doch welcher Jugendliche will schon mit Mutter oder Vater abends in den Club oder nachmittags ins Szene-Lokal?

Dieses Problem wird vom Elternverein „Intensivkinder zuhause Niedersachsen“ aufgegriffen. Dort wurde das Projekt „Mit Freunden unterwegs – mittendrin statt außen vor“ ins Leben gerufen. Darin sollen schwer behinderten bzw. schwerkranken jungen Menschen Begegnungen mit Gleichaltrigen ermöglicht werden. Wenn sie etwas unternehmen wollen, werden den Jugendlichen qualifizierte junge BetreuerInnen zur Seite gestellt. Sie sind überwiegend Heilerziehungspfleger, Krankenschwestern und pädagogisch-pflegerische Assistenzkräfte und den Kindern oft bereits aus früheren Aktionen bekannt. Daher vertrauen ihnen auch die Eltern der Intensivkinder, Sie selbst werden an diesem Tag von der Pflege entlastet und haben einmal Zeit für sich oder mit Geschwisterkindern etwas “Besonderes” unternehmen.

Den Kindern werden an den Samstagen unterschiedliche Angebote unterbreitet. Vieles findet “außer Haus” statt. So gibt es beispielsweise Zoobesuche, Besuche im Sealife, am Steinhuder Meer, Kino oder Indoor-Spielplätzen. Sie waren auch schon zu “shoppen” in der Stadt, Eben immer dort, wo in bisschen Musik und Trubel ist.

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